Die preußische T3 in Spur Z

 

Die leider nur wenig bekannte Firma Bahls aus Steinheim in Westfalen hatte zwischen 1986 und 1995 vier verschiedene Versionen der T3 im Angebot. Aus Gründen der Auslastung mit anderen Modellen wurden die Loks dann einige Zeit nicht mehr gefertigt. Im Jahr 1999 folgte dann eine Neuauflage in der Staatsbahn- und Länderbahnversion. Eine erste Lieferung ist am 01. September 1999 bei mir eingegangen, vorhanden ist je eine T3 der Königlich Preußischen Eisenbahn Verwaltung (K.P.E.V.) sowie der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DRG) exklusiv für den T3 Club Ostheide.

Der Kleinserienhersteller KoMi-Miniaturen aus Stade hat sich der Bahlsachen T3 angenommen und folgende Veränderungen auf Basis eines fiktiven Epoche 3-Modells vorgenommen: Läutewerk am Schornstein, Schornstein aufgebohrt, Lichtmaschine neben dem Schornstein, 2-stufige Knorr-Dampfluftpumpe auf rechtem Umlauf mit Hauptleitung, der Kohlenkasten wurde erhöht und mit Steinkohle bestückt, Luftkessel unter dem Führerhaus, drittes Spitzenlicht vorn und hinten, „verglaste“ Fenster und Lokpersonal. Dazu die Pufferbohlenoptimierung bestehend aus gedrehten Hülsenpuffern, Luftschläuchen und Dampfheizleitung, Rangiererhandgriffen, Aufstiegstritten auf der vorderen Pufferbohle sowie Ausrüstung mit einer selbst entwickelten Magnetbügelkupplung nach dem Emmermann-Prinzip. In einer weiteren Auflage ist dann geplant, die Lok mit modellmässigen Speichenrädern und einer in großen Teilen beweglichen Allansteuerung zu versehen. Auch die Betriebsnummer der Lok wird dann geändert. Angetrieben wird das Modell durch einen im Packwagen hinter der Lok untergebrachten Motor. Alles in allem erstaunlich was heute im Maßstab 1:220 möglich ist.


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