Stettiner Maschinenbau-Aktiengesellschaft Vulcan

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Vulcan Werke Hamburg und Stettin Aktiengesellschaft


Firmengeschichte

Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt in der Nähe von Stettin eine kleine Werft mit dem Bau von Schiffen. Rund sechzig Jahre später wird daraus ein Weltunternehmen, das sich mit der Herstellung von Lokomotiven ein zweites Standbein schafft: Die Firma Vulcan in Stettin gilt nicht nur lange Zeit als "Hoflieferant" für die Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltung (KPEV), sondern verkauft ihre Lokomotiven in alle Welt.

Im Jahr 1851 beginnen zwei Fabrikanten namens Früchtenicht und Brock mit dem Bau von eisernen Schiffen. Sechs Jahre führen die beiden Männer ihren Betrieb auf eigene Rechnung. Dann wird er "zum Zweck der Übernahme und großartigen Erweiterung" in die Stettiner Maschinenbau-Aktiengesellschaft Vulcan umgewandelt. Neben den Bau von Schiffen widmen sich die Konstrukteure ab 1859 der Herstellung von Lokomotiven. Bereits 1869 liefert Vulcan seine 200ste Lok, bis zur Jahrhundertwende ist die Jahreskapazität auf etwa 110 Maschinen angestiegen. Mit der Überleitung der Länderbahnen in die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) sind die rosigen Zeiten jedoch vorbei, Aufträge werden nur noch nach dem Quotensystem vergeben. Mit den zugebilligten Stückzahlen kann Vulcan nicht wirtschaftlich arbeiten und gibt nach Auslieferung der Fabriknummer 4019 im Jahr 1929 seine Quote an Borsig ab.


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